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Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Seit einigen Wochen beobachten wir mit größter
Sorge die Entwicklung im Irak. Auch wenn die unmittelbaren
kriegerischen Handlungen nunmehr beendet sind, ist das Land
noch lange nicht zur Ruhe gekommen.
Insbesondere in den kurdischen Regionen des
Nordirak herrscht weiterhin große Not. Die Menschen in dieser
Region waren in den letzten Jahrzehnten besonders hart vom
Saddam-Regime betroffen. So wurden über 4.000 kurdische und
assyrische Dörfer zerstört und die hier lebenden Menschen
vertrieben. Vor allem in den Gebieten um Mossul und Kirkuk,
die bis vor Kurzem noch unter der unmittelbaren Herrschaft
des Saddam-Regimes standen, ist die Zukunft der Menschen ungewiss.
Vor allem in den sogenannten Sammeldörfern, wo sich die vertriebenen
Menschen ansiedeln mussten, warten diese darauf, in ihre zerstörten
Dörfer zurückzukehren und diese wieder aufzubauen.
Auch wenn die UNO bestrebt ist, die Hilfslieferungen
wieder aufzunehmen, ist die Versorgung der Menschen noch lange
nicht gesichert. Auch die Gefahr einer Invasion durch die
türkische Armee verunsichert weiterhin die Menschen in den
kurdisch besiedelten Gebieten.
Doch gibt es auch ermutigende Zeichen und auch Möglichkeiten.
In den Gebieten, die seit 1991 unter kurdischer Selbstverwaltung
standen, sind mit der Hilfe vieler Hilfsorganisationen Hunderte
von Dörfern wieder aufgebaut worden. Eine der Hilfsorganisation,
die Gruppe "Dortmunder helfen Kurden" (DhK) hat seit 1991
in mehr als 50 Dörfern Wiederaufbauhilfe geleistet.
DhK hat zusammen mit den betroffenen Menschen
und mit der kurdischen Verwaltung in den Gebieten Barzan,
Welati Jeri, Zebar und Berwari Bala dazu beigetragen, den
Menschen eine Existenzgründung zu ermöglichen. So wurden Häuserbau
bzw. Rehabilitierung von Land- und Viehwirtschaft unterstützt,
Schulen und Gesundheitszentren errichtet und eine Trinkwasserversorgung
aufgebaut. Die entstandene Zusammenarbeit hat gute Erfolge
gehabt und Wege zur Neustrukturierung der ländlichen Gebiete
erarbeitet.
Dieses Engagement wollen wir nun fortsetzen.
Noch sehr viele Dörfer brauchen eine ähnliche Hilfe, um Hundertausenden
von Menschen einen Neuanfang zu ermöglichen. Vor allem in
den Gebieten, die bislang unter der Herrschaft des Saddam-Regimes
standen, warten die Menschen auf die Rückkehr in ihre alten
Dörfer. Hier wollen wir beim Wiederaufbau dieser Dörfer helfen.
Doch, um den Menschen vor Ort Hilfe leisten zu können, sind
wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Nur mit Ihrer Hilfe
können wir erreichen, dass den Menschen schnelle Hilfe zuteil
wird und die Menschen in Kurdistan nicht abermals die Verlierer
der kriegerischen Auseinandersetzungen im Irak sind. Bitte
spenden sie an:
Dortmunder helfen Kurden e.V. (DhK)
Stadtsparkasse Dortmund Konto: 001 081 594 (BLZ 440 501 99)
Email/Internet: dhelfenkur@aol.com /
www.dhk-ev.de / Tel.: 0231/45 80 74
HÊVÎ - Hilfswerk für Kurdistan e.V.
Bank für Sozialwirtschaft Konto: 32 52 800 (BLZ 100 205 00)
Tel.: 030/49907612 und 0231/825610 |